This is the end!
April 3, 2007
So,
das wird jetzt wohl der letzte Eintrag in diesem Blog sein:
Wir sind gut wieder zuhause angekommen und leben uns so langsam wieder ein. Die Betonung liegt wirklich auf „langsam“, denn das abendliche Savannah (und/oder Castle Lager) wird zwar nicht ganz so dolle vermißt wie die English Bay
- die uns nach einem anstrengendem Arbeitstag jede Menge Entspannung geboten hat – aber das gehört auf jeden Fall zu den Dingen, die hier in Deutschland wirklich fehlen. Ganz zu schweigen von den Temperaturen: so schwer es anfangs fiel, sich an das Klima zu gewöhnen: Sonnige 32 °C haben (in Tateinheit mit kühlendem Wind) schon einiges für sich! Ebenso wie 27°C warmes Wasser und schöne bunte Fische…
Ein bisschen wehmütig ist der Blick zurück also doch.
Mir macht auch die Zeitumstellung ein bisschen zu schaffen: Es sind zwar nur 2 Stunden, aber mir als ausgewiesene Langschläferin fällt das frühe Aufstehen so noch viel schwerer. Aber das wird sich bestimmt in ein paar Tagen gegeben haben.
Hier in Deutschland erwartet uns jetzt die Ausarbeitung der Kartierung, das heißt erstmal die Korrelation und die Reinzeichnung der Profile, sowie das Bearbeiten der Proben. Wir haben etwa 30 bislang in Bonn, 5 Pakete sind schon mit dem Schiff unterwegs und 15 weitere warten noch im Post Office in Georgetown auf das Schiff, das am 8.April in Richtung England ablegt. Mal sehen, wann diese Proben wohl eintreffen werden. Bis dahin werden wir uns jedenfalls mit den 30 Proben beschäftigen, die schon da sind: waschen, picken, mahlen, schmelzen, RFA, Dünnschliffe… Es wartet also genug Arbeit auf uns, um das nächste Jahr zu füllen
Für uns war diese Reise nach Ascension ein besonderes Erlebnis, und das in mehrerer Hinsicht: Wir haben nicht nur viel über Geologie allgemein und die Vulkanologie der Insel im Speziellen gelernt, wir haben die Riesenschildkröte nisten
und schlüpfen
sehen, (teils endemische) Pflanzen
und Vögel
bewundern dürfen, einen Tag beim Hochseefischen verbracht (wenn auch ohne etwas Besonderes zu fangen), das herrliche Licht der blauen Stunden genießen dürfen, uns Esel
zu Freunden gemacht, und last but not least viele besondere Menschen kennengelernt. Und das besondere soziale Klima dieser Insel kennenlernen dürfen.
Mit diesen Zeilen möchten wir den Blog jetzt auch beenden und uns für die Aufmerksamkeit bedanken. Wir hoffen, euch mit unseren Erzählungen und Fotos nicht allzusehr gelangweilt zu haben
Viele Grüße von den Wehmütigen,
Sebastian und Kirsten
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1.
Tania Beilfuß | Mai 8, 2007 at 2:20
Salut Kirsten,
falls Ihr Interesse habt an Fotos von Cabo Verde und einer geologischen Karte von Fogo dann meldet Euch bei mir – ist ja u. Umständen als Vergleich interessant?!
Beste Grüße,
Tania
2.
animal | Dezember 20, 2007 at 11:30
Roses are red, sky is blue, you’re a better writer than me for sure, lol